Kids-Cup-Finale: drei Tagessiege und die Teamtrophäe, ein Sieg im Radcross

Finale EldoRADo-Sparkassen KidsCup – St. Johann, 1.10.17

Das traditionell in Sankt Johann ausgetragene Finale des EldoRADo-Sparkassen Kids Cup ist immer die letzte Chance, sich auch in der Gesamtwertung noch zu verbessern oder die „Fünferwertung“ vollzumachen, denn von den insgesamt sieben Rennen der Serie gehen die besten Fünf in die Gesamtwertung ein.

Trotz Sauwetter und frostiger Temperaturen traten daher nicht weniger als 16 équipe-Nachwuchsfahrer in Tirol an. Und das hat sich gelohnt: In der Tageswertung sammelten sie acht Podestplätze – 3 Mal Gold (Annemarie Mang U11w, Maresa Stocker U13w, Ben Rech U15m), 3 Mal Silber (Edouard Vuc-Plantet U7m, Lucas Bechtold U17m, Christl Bielmeier U17w) und 2 Mal Bronze (Niklas Look U11m, Simon Potstada U13 m). Mindestens genauso wichtig wie die Podestplätze waren für die équipe vélo aber die anderen Platzierungen, denn alle zusammen wollten natürlich die Trophäe verteidigen, die sie seit der Verein besteht durchgängig gewonnen haben. Das gelang mit Bravour, zur großen Freude nicht nur des Jüngsten, der heuer das erste Mal Rennluft geschnuppert hatte und auch am Ende der Saison noch so voller Feuer war, dass nichts ihn vom Punktesammeln auf Platz 2 abhalten konnte.

Hier die Resultate der Grün-Weißen im Kids Cup:

U7m:  Edouard Vuc-Plantet

2. Platz

U13w: Maresa Stocker

1. Platz

U9w:   Gioia Geyer
            Leni Stocker
            Karen Wüstefeld

4. Platz
5. Platz
6. Platz

U13m: Simon Postada

3. Platz

U11w: Annemarie Mang

1. Platz

U15m: Ben Rech

1. Platz

U11m: Niklas Look
             Fabian Wrona
             Leo Ohm
             Lorenz Wüstefeld

3. Platz
5. Platz
8. Platz
10. Platz

U17w:  Christl Bielmeier
U17m: Lucas Bechtold
             Leon Potstada
             René Lochbühler

2. Platz
2.
Platz
4. Platz
6. Platz

Wer beim Kids Cup dabei ist, kennt die Strecke in Sankt Johann… und fürchtet sie bei schlechtem Wetter, denn zunächst wird die Trabrennbahn halb umrundet und die ist bei Nässe „tiefes Geläuf“. Der Rest der Runde führt durch teils selektive Waldpassagen und hat es bei widrigen Bedingungen ebenfalls in sich. Außerdem kam es hier heuer zu teils rennentscheidenden Stürzen.

Davon war vor allem Lucas Bechtold (U17) betroffen, der nach einem ersten Sturz auf glitschigem Boden den Anschluss zur Spitzengruppe verlor, sich aber mit einer fulminanten Aufholjagd zurückkämpfte und die Führenden sogar überholte, bevor er sich nach einem weiteren Sturz im Schlusssprint dem österreichischen Sieger geschlagen geben musste. Mit Platz 2 sicherte er sich aber den Sieg in der Kids-Cup-Endabrechnung.

Mit großem Vorsprung ins Ziel kamen Annemarie Mang (U11), Maresa Stocker (U13) und Ben Rech (U13), die sich zum Teil erst mit dem Finale den Gesamtsieg sicherten. Der starken österreichischen Konkurrenz geschlagen geben musste sich bei den U11-Buben Niklas Look. Seinen Gesamtsieg gefährdete dieses Ergebnis jedoch nicht. Christl Bielmeier stand im heurigen Kids Cup zum dritten Mal auf Rang 2.

Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der die Kids-Cup-Tagessieger geehrt und die Tombolalose gezogen wurden, gingen vier équipe-Fahrer an den Start des erstmals ausgetragenen Radcrossrennens auf der gleichen, jedoch etwas verlängerten Strecke.

Mit Beginn der Radcross-Saison im Herbst ist für den jeweils älteren Jahrgang auch der Wechsel in die jeweils nächsthöhere Altersklasse verbunden. So trat Ben Rech, der am Vormittag sein letztes U15-Rennen siegreich beendet hatte, nun in der U17 an, musste jedoch nach Sturz und defekter Kassette den direkten Konkurrenten um Platz 3 ziehen lassen. Mitentscheidend war dabei neben der Belastung vom Vormittag auch die Länge des Rennens. Diesen beiden Faktoren musste auch Leon Potstada Tribut zollen. So wurde Ben 4. und sein Vereinskollege 6. Der Sieg ging trotzdem nach Holzkirchen: Michael Stocker hatte sich am Vormittag geschont. Das zahlte sich aus, denn er fuhr in der U17 souverän den Sieg heim.

Frisch ins Rennen ging auch Thomas Kletzenbauer. Er bestritt sein allererstes Rennen in der U23, die gemeinsam mit der Elite fuhr und gewertet wurde und kam nach neun Runden auf dem mehr als respektablen 8. Platz ins Ziel. Es ist nicht vermessen, davon auszugehen, dass er sich auch in der U23 und Elite schnell durchsetzen wird.