Mai 2014 Kunterbunt


Bayernliga Triathlon, 2. Lauf – 11. Mai, München + 25. Mai, Waging am See


Die Triathlon-Freaks in der équipe vélo werden immer zahlreicher. Sogar in der Bayernliga sind sie am Start. Das Liga-Quartett, in dem Lisa Pretsch, Lisa Marie Wilmsmann und Pia Weiner aus der équipe vertreten sind, geht dort für den SV Grün-Weiß Holzkirchen an den Start. Zumindest die Farben stimmen also :-)

Der Münchner Stadttriathlon war eine Premiere  für die drei Triathletinnen:  Bei dieser ersten Standortbestimmung sprang Rang 5 in der Teamwertung heraus. LiMa wurde 44. (18. AK1), Lisa 47. (2. Juniorinnen) und Pia 82. (23. AK1). Noch besser ging es bei diesem Wettbewerb allerdings Hannes Hinterseer, der als 2. der AK 1 insgesamt Rang 13 unter 850 Finalisten belegte.
Nach dieser Premiere ging es am vergangenen Wochenende in Waging am See in die zweite Runde. Nach dem Schwimmen über 750 m folgte die Paradedisziplin der drei Athletinnen: eine 20 km-Runde rund um den Waginger See. Hier konnten alle drei Plätze gutmachen. LiMa fuhr sogar die zweitschnellste Zeit aller Konkurrentinnen. Der härteste Brocken war jedoch das Laufen. Auf der Wendepunktstrecke ging es 2,5 km quasi nur bergauf und dann das Ganze wieder zurück. Im Ziel lagen die drei auf den Plätzen 14 (Lisa, 10. Schwimmen, 9. Radfahren, 15. Laufen), 16 (Lisa Marie, 17./2./20.) und 20 (Pia, 25./17./23.). Die Vierte im Bunde, Hannah Löffler, die noch der Jugendklasse angehört, beendete den Dreikampf auf Platz 25. Damit erreichten sie in der Teamwertung wie schon in München den 5. Platz und liegen in der Ligawertung nun auf Platz 4.



11. Schongauer Kinder-Crosstriathlon – 24. Mai, Schongau

Beim Kinder-Triathlon werden nicht alle drei Disziplinen nahtlos aneinandergereiht, sondern es wird nach der sog. Gundersen-Methode gestartet. Dabei werden die Teilnehmer nach einer Pause in der Reihenfolge und dem Zeitabstand vom Schwimmen auf die Rad- und Laufstrecke geschickt. Das Laufen folgt unmittelbar auf das Radfahren, bei dem die Kids mit Mountainbikes auf Asphalt, aber auch in leichtem Gelände unterwegs sind. Die Webb-Brüder sind schon ganz auf Triathlon eingestellt, also kam ihnen dieser Wettkampf gerade recht. Die Stocker-Geschwister dagegen sind eigentlich aufs Radfahren fokussiert, wollten aber auch mal was anderes testen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bei den Schülern A fuhr Alex Webb den Sieg ein. Wenn er noch ein wenig mehr mit dem Rad trainiert, wird er noch schwerer zu schlagen sein, denn bei den drei Disziplinen war er schon jetzt im Schwimmen und Laufen der Schnellste, auf dem Bike gelang ihm die drittbeste Zeit. Bei Michi Stocker dagegen war es umgekehrt: Als exzellenter Biker fuhr er mit dem Rad die schnellste Zeit, schlug sich beim Laufen sehr gut, hat aber beim Schwimmen noch Nachholbedarf. Er belegte in derselben Klasse den 6. Platz. Seine Schwester Maresa zeigte, dass sie nicht nur auf dem Bike, sondern auch im Dreikampf das Zeug zur Siegerin hat und ließ bei den Schülerinnen C einmal mehr alle Konkurrentinnen hinter sich. Auch Adam Webb war schnell unterwegs und musste bei den Schülern B nur dem Tegernseer Maxi Tent den Vortritt lassen.

 

Sixtus-Lauf Schliersee – 25. Mai, Schliersee

Nicht nur die Wintersportler aus der Langlauffraktion hatten beim Schliersee-Lauf gut Lachen – der Holzkirchner Lucas Bögl gewann den Halbmarathon zeitgleich mit seinem Teamgefährten Andreas Katz – auch Hannes Hinterseer, eigentlich Triathlet mit Wurzeln in der équipe, nutzte den die herrlichen Bedingungen für einen schnellen 10 km-Lauf, bei dem er sich am Ende in 35:12 Minuten mit über einer Minute vor dem zweitplatzierten Thomas Scheifl (36:37) durchsetzte. Für den Sprint-Triathlon am 31. Mai in Linz dürfte er gerüstet sein…

 

Sommerbiathlon – 25. Mai, Kösching

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Felix Niedermayr stand am Sonntag beim Sommer-Biathlon in Kösching an den Start. Alle 30 Sekunden wurde dabei ein Fahrer auf die Mountainbike-Strecke geschickt. Technisch anspruchsvoll war die nicht, dafür aber sehr schnell mit vielen Geraden, was Felix eigentlich nicht wirklich liegt. Er fand aber guten Windschatten und konnte dazu etliche Konkurrenten überholen. Am Schießstand jedoch verlor er die gute Ausgangsposition, denn er kassierte bei den beiden Schießeinlagen insgesamt 14 Strafminuten (2 pro Fehlschuss). Dass er auf dem Bike schnell unterwegs war, zeigt sein Endergebnis, denn in der Klasse M2 (Jg 1998-1994) fuhr er trotzdem auf Rang 2. In seiner Klasse war er damit der Schnellste und nahm dem schusssichereren Sieger auf 23 km knapp 10 Min. ab. Deshalb war er mit seiner Leistung trotz allem sehr zufrieden.